SEO  (auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung ) versucht durch technische Maßnahmen und relevante Inhalte eine Website in den organischen (nicht bezahlen) Ergebnissen zu platzieren. Auch im Jahr 2019 kommst du an dieser Online Marketing Disziplin nicht vorbei.

Wenn du es verstehst, deine Website bzw. deine Inhalte im Internet so zu optimieren, dass sie bei Google auf der ersten Seite stehen, wirst du mehr qualifizierte Besucher und damit mehr potentielle Kunden auf deine Website führen. Klingt gut oder?

Doch um das umsetzen zu können, musst du erst einmal die SEO-Grundlagen verstehen. Diese stelle ich dir in diesem Blog-Artikel vor.

Was ist SEO?

Wenn du nach einer Antwort zu deiner Frage suchst, was machst du zu 90% ? -du fragst eine Suchmaschine, meistens die von Google!

In der Regel interessieren dich nur die Suchergebnisse auf der ersten Seite, weil du deine Frage schnellstmöglich beantwortet haben willst und du auch nicht viel Zeit hast, richtig?

Du wirst also schnell fündig und erhältst die Antwort auf deine Frage.

Aber warum ist das so?

Der Betreiber der Website auf der du deine Antwort gefunden hast, hat ganze Arbeit geleistet!

Denn er versteht etwas von Suchmaschinenoptimierung!

Zwei Bereiche gilt es dabei zu unterscheiden:

  • OnPage SEO – beschreibt alle Maßnahmen auf der Website
  • OffPage SEO – beschreibt alle Maßnahmen, die nicht auf deiner Website stattfinden

Ein dritter Bereich wäre die Bekanntheit deiner Marke oder Person. Dadurch würden automatisch mehr Besucher auf deine Website finden. Doch auch dann ist eine moderne SEO-Optimierung ratsam um deine Fans nicht zu enttäuschen.

SEO beschreibt also vereinfacht gesagt alle Maßnahmen, um gesuchte und vor allem relevante (für dich nützliche) Inhalte in den organischen (nicht bezahlten) ersten Rängen zu platzieren.

Das ist SEO (Search Engine Optimization) !

Warum Suchmaschinenoptimierung ?

Um mehr Besucher (Traffic) auf deine Website zu bringen!

Beispiel :

In deiner Stadt oder deiner Region reicht es nicht, dass du nur über den Namen deiner Firma gefunden wirst.

Stell dir vor du bist das Bauunternehmen Mustermann in der Stadt Hamburg. Da aber nicht jeder den Namen deines Betriebes kennt, würde es doch Sinn machen, dass dein Betrieb in der Suchmaschine gefunden wird, sobald der Nutzer  z.B. den Begriff „Maurerarbeiten in Hamburg“ eingibt, oder?

Das Ziel sollte also sein…

…das du den Bedürfnissen der Suchenden entsprechend aufgestellt bist und dadurch möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu finden bist.

Der Suchende hat ein Problem und erhofft sich eine schnelle Lösung. Also musst du sie ihm liefern, wenn du mehr qualifizierte Besucher auf deiner Website haben willst.

Wie funktioniert SEO überhaupt?

Eine Suchmaschine durchforstet das Internet  mithilfe von Computerprogrammen (Crawler genannt).

Diese Crawler suchen ständig nach Informationen und fügen Websites einem Index hinzu. Auf diesen Index bezieht sich die Suchmaschine (Google) sobald Suchwörter(Keywords) abgefragt werden.

Du gibst also einen Suchbegriff in die Suchleiste ein und Google schaut nach, ob sie dir etwas relevantes anbieten können.

Um es den Crawlern leichter zu machen, deine Website zu indexieren, musst du diese sowohl technisch als auch inhaltlich optimieren. Dies nennt man:

OnPage SEO

Die OnPage Optimierung ist die erste von zwei wichtigen Ranking-Faktoren. Hier geht es um alle Maßnahmen, die auf deiner Website stattfinden.

Diese lässt sich in weitere zwei Faktoren unterteilen:

Technisches SEO

  • Seitenladezeit
  • schlanker Quellcode der Website
  • SSL-Verschlüsselung/Website auf https umgestellt?
  • mobile Optimierung/ gut lesbar auf Smartphones und Tablets?
  • interne Verlinkungen

 

Der zweite wichtige Ranking-Faktor in der OnPage Optimierung:

Content SEO

  • lesbare Texte
  • korrekte Struktur der Überschriften(H1-H6)
  • Titel Tag (Seitentitel)
  • Meta Description
  • Bilder-Optimierung
  • optimale Verwendung von Keywords

SEO=Content Marketing?

Erinnere dich, wie du eine Suchmaschine benutzt. Du tippst einen Suchbegriff oder sogar einen ganzen Satz in das Suchfeld ein und erhältst sofort relevanten Content, den dir Google aus seinem Index zur Verfügung stellt.

Gutes Content Marketing fördert deine Suchmaschinenoptimierung!

Du solltest dir also vorher Gedanken machen, was ein Nutzer suchen könnte, um dein Unternehmen zu finden. Liefere nützlichen Content und recherchiere die gefragtesten Keywords deiner Branche.

Nach welchen Suchbegriffen wird gesucht?

Es gibt unterschiedliche Formen von Keywords:

  • Head-Keywords: Kleid,Bluse (hohes Suchvolumen)
  • Body Keywords: Hose im Used-Look (mittleres Suchvolumen)
  • Long-Tail-Keywords: Jeans-Hose mit Löchern kaufen (geringes Suchvolumen)

Der Wettbewerb für Head-Keywords ist in der Regel zu stark, um sich auf diese Keywords zu fokussieren. Eine gute Website sollte auf einige Body-Keywords und viele Long-Tail-Keywords hin optimiert sein.

Wenige Websites optimieren auf solch spezifische Keywords, daher ist es oftmals leichter, hierdurch gute Rankings zu erzielen.

Wie findest du die richtigen Keywords?

Damit du überhaupt erst nützlichen Content erstellen kannst, musst du für dich und dein Unternehmen relevante Keywords ermitteln. Das ist sehr spannend, denn hierdurch erfährst du auch, wie oft nach diesen Begriffen gesucht wird.

Die schnellste Möglichkeit (allerdings nur sehr grob) liefert dir hier Googel Suggest:

Durch diesen Google Service bekommst du schnell ein paar Keyword-Ideen, von denen du dich inspirieren lassen kannst.

Einen Nachteil hat der Service jedoch: Das Suchvolumen wird nicht angezeigt und du kannst die Vorschläge nicht filtern.

Google Suggest ist interessant, um eine Idee zu bekommen, was im Zusammenhang mit deinem Keyword gesucht wird.

Eine Auflistung relevanter Keyword-Kombinationen suchst du hier vergebens.

Hierfür stelle ich dir ein weiteres, nützliches Tool vor.

Ubersuggest:

Dies ist ein kinderleicht zu bedienendes Tool, welches dir wichtige Informationen zum jeweiligen Keyword liefert.

Der Vorteil gegenüber Google Suggest wird direkt deutlich: Das Suchvolumen wird dir angezeigt.

Wenn wir davon ausgehen, dass du ein kleines Bauunternehmen in Hamburg bist und Maurerarbeiten anbietest, weißt du jetzt, wie oft nach „Maurer Firmen in Hamburg“ gesucht wird.

Oder du suchst neue Mitarbeiter. Laut der Ergebnisse meines Screenshots suchen immerhin 10 Menschen nach Stellenangeboten für Maurer  in Hamburg.

Übrigens kannst du nicht nur relevante Suchbegriffe ermitteln, sondern auch die URLs deiner Konkurrenten analysieren um zu sehen, auf welche Keywords sie optimiert haben.

So bekommst du viele Ideen für gute Keywords an denen du dich orientieren kannst.

Interesse geweckt?

Dann probiere es einfach selbst aus: https://neilpatel.com/de/ubersuggest/

Das war noch nicht alles!

Jetzt könntest du denken, dass du einfach nur Texte erstellen musst, in denen so oft wie möglich dein Suchbegriff vorkommt. Doch so wird das nichts.

Keyworddichte ist out!

Google hat mit der Zeit gelernt, welche Wörter in welchem Kontext zusamenhängen.

Du benötigst in deinem Content also Signalwörter die im Kontext zueinander stehen. Statt „Maurer in Hamburg“, sollten auch Begriffe wie Baustelle, Kalksandsteine usw. in deinem Inhalt vorkommen.

Dein Text muss sich also mit der Thematik auseinandersetzen.

Auch hierfür kann ich dir ein sehr gutes Tool empfehlen, dass dir auch schon in der Free-Version extrem weiterhelfen kann:

https://de.ryte.com/lp/free-seo-analysis/

Mit Ryte kannst du ermitteln, welche Wörter gut zusammenpassen und dadurch die Relevanz deiner Texte erhöhen. Ein mächtiges Tool!

Abschließend zum Thema OnPage SEO kann ich dir sagen:

Aus dem Bauch heraus wird das nichts mit der Suchmaschinenoptimierung deiner Website.

Du musst dich mit den technischen und inhaltlichen Faktoren deiner Website auseinandersetzen. Erst dann steigt die Relevanz für den Suchenden und die Chancen steigen, dass der Nutzer bei dir landet.

Für den Einstieg gibt es viele tolle und kostenlose Tools. Google selbst stellt dir mit der „Google Search Console“ und dem „Google Keyword Finder“ zwei sehr gute Tools zur Verfügung.

Denke auch an die OffPage Optimierung!

OffPage SEO

Die Offpage Optimierung ist der zweite wichtige Ranking-Faktor für dein SEO. Links von fremden Websites signalisieren der Suchmaschine: Hey, die Seite scheint relevant zu sein!

Diese Links werden Backlinks genannt.

Google sortiert diese Backlinks und wertet sie nach Anzahl und Qualität. Was du nicht machen darfst: Backlinks kaufen!- findet Google das heraus, wirst du langfristig im Ranking abgestraft.

Wie erhältst du Backlinks?

Externe Links lassen sich z.B. durch Blogs, Branchenportalen, durch Kommentarspalten oder durch Social Media generieren.

Mit interessanten und nützlichen Inhalten, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass andere Firmen oder Websites auf deine Page verlinken.

Auch durch einen Linktausch kannst du Backlinks erhalten. Allerdings solltest du hier unbedingt darauf achten, dass dieser Link auf „No-Follow“ steht.

Dies ist wichtig, da dieser Link nicht „organisch“ entstanden ist und somit gegen die Google Richtlinien verstoßen würde.

Hältst du dich daran nicht, wird deine Website von Google im Ranking abgestraft. Vermeide dies unbedingt!

Besucher erhältst du trotzdem, da auf deine Seite verwiesen und Google dadurch signalisiert wird, dass sie nützlich und relevant ist.

 

FAZIT:

Ziel von SEO ?

Mehr qualifizierte Besucher über ausgewählte Keywords auf die eigene Website zu führen.

Überlege immer:

  • Nach was suchen deine potentiellen Besucher? Welche Keywords sind für diese Suche relevant?
  • Nach welchen Antworten wird gesucht? Kannst du diese Antworten liefern?
  • Wie wollen die Besucher die Antworten haben? Video, Text? Finden sich neue Besucher schnell auf deiner Website zurecht?(Usability etc.)

 

 

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